/// Telefonbuch Mikronesien
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Die Mikronesien ist ein Inselstaat im westlichen Teil des Pazifischen Ozeans. Der Staat nimmt den größten Teil der Karolinen ein, die eine Inselgruppe Mikronesiens sind. Die Föderation besteht aus den Staaten Chuuk, Kosrae und Pohnpei, welche die Ostkarolinen bilden, und dem Staat Yap, der zusammen mit der unabhängigen Nation Palau die Westkarolinen bildet. Die größte Stadt des Landes ist Weno mit etwa 17.624 Einwohnern auf der Insel Moen im Osten des Chuuk-Atolls; Hauptstadt ist Palikir auf der Insel Pohnpei. Die Inseln sind mindestens seit dem Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. menschlich besiedelt. Es wird angenommen, dass sich in vorkolonialer Zeit von der Insel Yap aus ein größeres Staatswesen in der Region entwickelt hat.
Die größte und politisch dominante Volksgruppe mit etwa 48,8 % Bevölkerungsanteil sind die Chuukesen. Daneben sind auch die Pohnpeianer mit 24,2 % Einwohneranteil eine einflussreiche Volksgruppe. Weitere mikronesische Volksgruppen sind die Kosraeaner mit 6,2 %, die Yapesen mit 5,2 % und die Yap-Außeninselbewohner mit 4,5 % Gesamtbevölkerungsanteil. 1,8 % der Bevölkerung werden als Asiaten betrachtet; 1,5 % als Polynesier. Andere Volksgruppen machen 6,4 % der Gesamtbevölkerung aus. Die Föderierten Staaten von Mikronesien sind ökonomisch als Entwicklungsland von subsistenzieller Landwirtschaft und Fischfang geprägt. Der Verkauf von Lizenzen zum kommerziellen Fischfang in Hoheitsgewässern an ausländische Fischereiflotten ist der größte eigenständige Einnahmeposten. Die größte Einnahmequelle sind finanzielle Zuwendungen der USA, welche aufgrund des Assoziationsabkommens gezahlt werden. Ebenso unterstützt Israel die Föderation in den Bereichen des Bildungswesens, der Landwirtschaft und der medizinischen Versorgung. Der Abbau von hochwertigem Phosphat-Erz bildet ein weiteres wirtschaftliches Standbein. Größere Industrien gibt es bisher nicht, kleinere Betriebe erzeugen überwiegend Produkte für den heimischen Markt. Einzig kleinindustriell gefertigte Textilien sowie Souvenirs haben eine geringfügige exportwirtschaftliche Bedeutung. Es besteht ein touristisches Potenzial, das allerdings aufgrund der Abgeschiedenheit der Inseln sowie fehlender Infrastruktur unterentwickelt ist.
